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1993 Nach dem sogenannten „Eichenauer Urteil“ fallen die Zuschüsse des Landkreises Starnberg (zuletzt knapp 8.000,- DM) ersatzlos weg. Die vhs arbeitet einen Vertrag mit den Trägergemeinden aus, mit dessen Hilfe beidseitig finanzielle Sicherheit gewährleistet werden kann. Nach langen Diskussionen unterzeichnet die Gemeinde Gilching den Vertrag. Weßling und Wörthsee können nicht zur Unterschrift bewogen werden. Die Gemeinde Gilching geht zunächst jedoch die gesamte Verpflichtung unabhängig von den anderen beiden Trägergemeinden ein. Der Vertrag ist für die nächsten 5 Jahre gültig. Gerda Dambach, Luzia Arnold, Renate Oberarzbacher und Theodor Körner sind als ehrenamtliche Mitarbeiter der vhs-Theatergemeinde tätig. Der Schatzmeister Dieter Paller koordiniert die Tätigkeiten. Beirat Norbert Novacek soll unterstützen.Im Sinne einer Ressourcenteilung stimmt die vhs zu, das Vilsmayer-Haus zusammen mit der Arbeiterwohlfahrt zu nutzen. Der Bayerische Staat kürzt die Zuschüsse für die Volkshochschulen. Die Trägergemeinden frieren ihre Zuschüsse ein oder stellen weitreichend Kürzungen in Aussicht. Zwar sichert der gültige Vertrag zwischen der Gemeinde Gilching und der vhs die Höhe der Finanzierung. Jedoch bleibt er seitens der Gemeinde unbeachtet.
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1994 Michael Balk arbeit für sechs Wochen als Praktikant bei der vhs.Der Gemeinderat von Gilching beschließt eine Überprüfung des Vertrages mit der vhs durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband. Dieser erkennt ihn jedoch als verbindlich an.Erhebliche Zuschusskürzungen (10-20 %) werden seitens der Gemeinde angekündigt. Die vhs legt dar, dass sie zwar in der Rechtsform eines Vereines geführt wird, aber eine Schule ist, deren Förderung nach bayerischem Gesetz eine freiwillige Pflichtaufgabe ist. Aus Gründen der Sparmaßnahmen kündigt die vhs Mitgliedschaften in anderen örtlichen und landesweiten Vereinen oder Verbänden und storniert Zeitschriftenabonnements.
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Nach dem überraschenden Unfalltod von Theodor Körner, werden Luzia Arnold und Renate Oberarzbacher im Rahmen einer Aushilfstätigkeit beschäftigt, um die Arbeit der vhs-Theatergemeinde fortzuführen. Gerda Dambach ist weiterhin ehrenamtlich tätig. Ohne ihre unermüdliche Arbeit gibt es keine vhs-Theatergemeinde. Die Computer der vhs in den Räumen in Argelsried, Am Römerstein 15, werden vernetzt. Ein zweiter Raum wird für weitere Computer hergerichtet.
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Es fehlt überall an Unterrichtsräumen in Gilching, Weßling und Wörthsee. Bisher von der vhs in der Grundschule Weßling genutzte Räume wurden gekündigt. Da seitens der Gemeinde keine Ersatzräume zur Verfügung gestellt werden können, wird der Unterricht in Weßling eingestellt. Die katholische Kirche kündigt die bisher von der vhs genutzten Träume wegen Eigenbedarfs. Das Raumproblem in Weßling wird kurzfristig abgewehrt, da der Mehrbedarf der Grundschule durch Klassen in Hochstadt gelöst ist. Die vhs arbeitet mit Sportstudios in Gilching zusammen und mietet dort Räume. Eine Regelung zwischen TSV und vhs gibt der gemeinsamen Nutzung des Judoraumes in der Hauptschule eine gute Basis.
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Zahl der Mitglieder: 265 (31.12.1994), 269 (31.12.1995) und 278 (31.12.1996).
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