Im Frühjahr/Sommer 2007 lautete das Semesterthema: „Weltkultur? Kulturen der Welt: Konfrontation oder Kooperation der Lebenswelten auf nur einer Erde“ und im Herbst/Winter 2007/2008: „Elemente des Lebens: Von der „Ursuppe“ zum Selbstbewusstsein“. Während das erste Thema nur teilweise Interessenten fand, kam das zweite ausgezeichnet bei den Teilnehmern an.
Am 15.9. wurde erneut ein „Tag der Offenen Tür“ durchgeführt. Am 29.9. beteiligten wir uns zum vierten Mal am 5. deutschlandweiten Astronomietag. Die Resonanz war geteilt: Während der vhs-Tag nur befriedigend Interessenten anzog, war der Besuch der Volkssternwarte und der ergänzenden Vorträge sehr gut. Die Volkssternwarte der vhs Gilching ist nach wie vor ein Publikumsmagnet. Kindergärten am Ort und aus der Region, Schulklassen (Grundschule, Gymnasium), Firmen etc. buchen unsere Einrichtung sehr gerne. Da die Gruppengrößen teilweise weit über 30 Teilnehmern liegen, wird das ehrenamtliche Betriebspersonal der Volkssternwarte (Astrogilde) zeitlich erheblich beansprucht. Häufig ist die Sternwarte auch das Highlight für Geburtstagsfeiern von Kindern und Jugendlichen. Der Ausbau der Einrichtung geht voran: Technische Verbesserungen des Teleskops und die Synchronisation der Kuppelbewegung mit der Steuerung des Fernrohrs wurden vorgenommen. Reinigungs- und Reparaturarbeiten halten die Technik auf einem guten Stand. 2007 haben ca. 1000 Teilnehmer Veranstaltungen der Volksternwarte besucht.
Der 5. deutschlandweite Astronomietag konnte weitere 700 Besucher zum Besuch motivieren. Die Akzeptanz des neuen Bildungszentrums der vhs ist hervorragend. Die vhs organisierte ein eigenes Sommerprogramm mit besonderer Verteilung, das die „vhs-freie“ Zeit zwischen den Semestern für die Teilnehmer verkürzte. Zu Beginn des Herbst/Winter-Semesters werden mit einem „Tag der Offenen Tür“ und der erneuten Beteiligung der Volkssternwarte am 5. deutschlandweiten Astronomietag zwei Highlights gesetzt, die großen Zuspruch erhielten.
Das Problem mit dem Lichtsmog, verursacht durch die Werbefläche der TSV-Kletterhalle, bleibt trotz Gesprächen mit dem DAV bestehen. Laut Auskunft des DAV ist es nicht möglich die Beleuchtung zu dimmen. Man kann sie nur auf Halblast stellen. Die Werbefläche ist jede Nacht im Jahr bis mindestens 23 Uhr beleuchtet. Vor allem in den Herbst/Winter-Monaten wir dadurch der frühzeitige Betrieb der Volkssternwarte zwischen 17.00 und 22.00 Uhr gestört. Kinder und Jugendliche, die nicht zu spät die Sternwarte besuchen können, haben so keine Chance z.B. die schwach leuchtende Milchstraße zu beobachten.
Da sich mit Anfang des Jahres 2007 abzeichnete, dass unsere langjährige Mitarbeiterin, Frau Charlotte Lohner, mit Datum des 31.12.2007 in Frührente gehen würde, war die personelle Neubesetzung dieses Arbeitsplatzes und die im gleichen Zuge mögliche Neugestaltung der Verwaltungsaufgaben innerhalb der Geschäftsstelle ab Mitte 2007 das wichtigste Vorhaben der vhs. Wir freuen uns, dass wir mit Frau Karin Thiel (ab September 2007; allgemeine Verwaltung) und Frau Kerstin Weinfurtner (ab November 2007; Buchhaltung, Unterstützung des Geschäftsführers und des Schatzmeisters in der betriebswirtschaftlichen Kontrolle und Planung) nun zwei außerordentlich engagierte Mitarbeiterinnen gefunden haben, die das Team der Geschäftsstelle als geringfügig Beschäftigte Verwaltungskräfte unterstützen. Frau Iris Janisch wird ab 1.1.2008 im Rahmen einer neuen Bewertung ihrer Tätigkeit auf der neugeschaffenen Position einer organisatorisch pädagogischen Kraft arbeiten. Fünf ehrenamtlich arbeitende Kräfte unterstützen in arbeitsintensiven Zeiten, z.B. während der Einschreibperiode, das hauptamtliche Personal. Die Betreuung der Volkssternwarte wird durch die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Astrogilde geleistet. Zahl der Mitglieder: 435 (31.12.2007).
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