1999

Nach dem Tode von Franz Nachtmann ist das Kuratorium verwaist. Ein Nachfolger im Vorsitz ist nicht zu finden. Die Mitglieder des Kuratoriums sind selbst mit so vielen öffentlichen Aufgaben betraut, dass eine effiziente Arbeit für die vhs kaum möglich erscheint. So beschließt der Vorstand der vhs nach eingehender Diskussion dem Kuratorium zu empfehlen sich selbst aufzulösen. Dieses folgt der Empfehlung einstimmig (am 12.7.99).
Ein Teil der Aufgaben wird auf einen erweiterten Beirat umgelegt. Die Satzung wird diesbezüglich geändert. Die neuen Bundesgesetze zur geringfügige Beschäftigung, Scheinselbständigkeit und geringfügigen Selbständigkeit zwingen die vhs erneut in eine Diskussion der finanziellen Lage und der Risikoabwendung. Die Verantwortung des ehrenamtlich arbeitenden Vorstandes für die vhs, insbesondere das Personal, wird auf das Äußerste belastet. Als Folge davon tritt der Schatzmeister Dieter Paller zurück. Er arbeitet jedoch noch kommissarisch mit. vhs Gilching, Gemeinde Gilching und Lokale Agenda 21 richten einen gemeinsamen Stand auf der Gewerbeschau her. Immer noch besteht ein erheblicher Mangel an Fachräumen. Da sich in den Trägergemeinden keine finden lassen, sucht die vhs nach passenden anzumietenden Räumen. Verschiedene Angebote liegen vor und werden geprüft. Aufgrund der hohen finanziellen Dauerbindung wird das Vorhaben aufgegeben. Der Bayerische Volkshochschulverband stellt ein Marketing-Konzept für seine Mitglieder auf. Dieses führt zu deutlichen Veränderungen im äußeren Layout und teilweise in der inneren Struktur des Programms.

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